Klimafreundliche Nachbarschaftsküche: Willkommen 2022!

Beim ersten Kochabend im neuen Jahr wurde wieder fleißig gekocht und drei verschiedene klimafreundliche Gerichte zubereitet:
Eine Kartoffel-Knollen-Sellerie Suppe mit blanchiertem Staudensellerie sowie Kohl- und Wirsing-Rouladen gefüllt mit Soja und Gemüse. Zum Nachtisch gab es Muffins mit frischen Mandarinen. Alles mit mindestens 50% weniger CO2-Äquivalenten, als ein durchschnittliches Gericht in der jeweiligen Kategorie! 🙂

Der nächste Kochabend findet am 15.02. im Lesecafé statt!

Klimafreundliche Nachbarschaftsküche in Eigenregie 2021

Schon zum dritten Mal fand die klimafreundliche Nachbarschaftsküche selbst organsiert durch die Teilnehmenden statt und drei Mal haben wir in entspannter Atmosphäre verschiedene klimafreundliche Gerichte zusammen zubereitet! 🙂

Hier finder ihr ein paar Impressionen der Kochabende:

Wir freuen uns schon auf die erste Nachbarschaftsküche im neuen Jahr, welche am 18. Januar stattfindet!

Das Klimafrühstück am 4. September 2021 – Als Gastgeber*in dabei sein!

Bild „Großes Picknick“ von Hartmut Kiewert – Animal Utopia

Am 4. September von 10-12 Uhr veranstaltet der Stadtteilbeirat Innenstadt in Kooperation mit Nachhaltigkeit trifft Altstadt ein Klimafrühstück in der Innenstadt. Wer als Gastgeber*in dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen sich zu melden. Gastgeber*innen können alle sein, ganz egal ob Gewerbetreibende, Vereine oder einfach Menschen, die in der Innenstadt leben.

Anlass der Aktion ist das »Klimabudget« der Stadt Erlangen, ein Förderprogramm, das die Bevölkerung einlädt, kreative Klimaschutzideen für ihr Quartier zu entwickeln und mit Hilfe der Förderung umzusetzen.

Finanziert wird die Aktion mit Mitteln des Stadtteilbeirats Innenstadt, des Projekts Nachhaltigkeit trifft Altstadt und Fördermitteln der Städtebauförderung (Programm »Sozialer Zusammenhalt«).

So funktioniert’s:

  • Das Frühstück findet dezentral am jeweiligen Standort der Gastgeber*innen statt (Voraussetzung: Standort liegt im Zuständigkeitsbereich des Stadtteilbeirats Innenstadt).
  • Pro Frühstücksstation können max. 10 Personen miteinander frühstücken (Corona-Regeln)
  • Biertischgarnitur und Essen werden am Freitagabend (Biertischgarnitur)  bzw. Samstagmorgen (Essen) angeliefert, auch Kaffee und Tee.
  • Die Gastgeber*innen stellen Geschirr (kein Einweg!) zur Verfügung und bereiten Kaffee und Tee zu. 
  • Ob spontan vorbeikommende Menschen oder im Vorfeld eingeladene – alle Gastgeber*innen sind frei darin, wie sie ihre Frühstücksrunde zusammenstellen.
  • Informationen zum Stadtteilbeirat, zum Förderprogramm »Klimabudget« und zu den Klimawerten des angebotenen Frühstücks und anderer Frühstücksoptionen werden zur Verfügung gestellt.
  • Möglich sind 30 Frühstücksstationen, bei Interesse dabei zu sein, bitte rasch melden: info@nachhaltigkeit-trifft-altstadt.de

Klimafreundliche Nachbarschaftsküche am 10.08. um 18:00 Uhr

Schon am Dienstag, den 10.08.21 findet die nächste klimafreundliche Nachbarschaftsküche im Lesecafé statt. Dieses Mal kochen und essen wir nicht nur vor Ort, sondern nehmen auch eine Kleinigkeit mit nach Hause – haben also etwas länger Freude an den zubereiteten Lebensmitteln.

Denn am Abend beschäftigen wir uns mit dem Thema Obst und Gemüse fermentieren!

Wir schauen uns zusammen an, welche Lebensmittel sich dazu eignen und natürlich auch, wie der Fermentationsprozess in der Praxis funktioniert. Da dieser in der Regel mehrere Tage bis Wochen dauert, bitten wir euch am Abend größere Gläser mitzubringen, um die Leckereien mit nach Hause zu nehmen. 

Wichtig: Für den Termin am Dienstag den 10.08.21 um 18:00 Uhr gibt es aufgrund der aktuellen Hygienevorschriften leider nur ein paar begrenzte Plätze, daher sendet eure Anmeldungen möglichst rasch an: info@nachhaltigkeit-trifft-altstadt.de


Wir freuen uns auf euch und einen klimafreundlichen Kochabend. 

Digitale Nachbarschaftsküche 15.06.

Passend zum Sommerbeginn im Juni startet auch die Erdbeerzeit in Deutschland. Die aromatischen Früchte gehören neben den Äpfeln zu den beliebtesten heimischen Obstsorten.  
 
Nachdem die letzte Nachbarschaftsküche ganz im Zeichen des regional und klimafreundlich erzeugten Spargels stand, widmen wir uns in der kommende Nachbarschaftsküche am 15.06. der Erdbeere. Ob nun konventionell oder ökologisch erzeugt, selbst gepflückt, vom Wochenmarkt oder aus dem Supermarkt – auch bei der Klimafreundlichkeit der Erdbeere gibt es einige wichtige Unterschiede. 

Wie beim letzten Mal angekündigt, wollen wir erneut versuchen als Gast Biobauer Gerhard Kerschbaum einzuladen, der nicht nur Spargel, sondern auch wunderbare Bio-Erdbeeren anbaut. Mal sehen, ob es dieses Mal klappt.  

Am Abend bereiten wir eine sommerliche Salat-Hauptspeise zu, sowie das von euch gewünschte klimafreundliche Erdbeereis.

Beim Essen ist wie immer Zeit und Gelegenheit zum Austausch über das Thema des Abends und anderes. Anmeldung bitte wie üblich per Mail an info@nachhaltigkeit-trifft-altstadt.de.
Wer Zutaten für den Abend im Lesecafé abholen möchte, sollte sich bis Mittwochabend (09.06.) anmelden. Die genauen Abholzeiten teilen wir nach der Anmeldung mit.  

Mit diesem Link geht es direkt zum Meeting: https://zoom.us/j/94750765969?pwd=UkYxcHo5SVV2Ky9JN0swc3JleitLZz09

Wir freuen uns auf euch und einen schönen klimafreundlichen Kochabend.

Wintersalat und Feines vom Blech

Bei der digitalen Nachbarschaftsküche am 23. Februar kochen wir mit einem Ernteanteil der Solidarischen Landwirtschaft Erlangen.

Es kann aber auch jeder und jede mitmachen, die sich keinen Ernteanteil abholt, sondern lieber die Zutaten selbst kauft oder einfach mal zuhören möchte, um mehr überdie Solawi zu erfahren.

Mit diesem Link geht es am Dienstag ab 18 Uhr direkt ins Meeting: https://fau.zoom.us/j/97168657004?pwd=U0VzakRSVlNNNXI2eHBaK3ZtM0R6Zz09

Für alle Klimaköch*innen gibt es hier unten schonmal die Rezepte, damit ihr rechtzeitig überprüfen könnt, welche Zutaten noch eingekauft werden müssen.

Uns läuft schon das Wasser im Mund zusammen! =)

SOLAWI trifft digitale Nachbarschaftsküche

Liebe Klimaköchinnen und Klimaköche, 

wir laden Sie am 23. Februar um 18 Uhr wieder herzlich zur digitalen klimafreundlichen Nachbarschaftsküche ein! 
Zu Gast ist diesen Monat die Solidarische Landwirtschaft Erlangen. Sie bekommen die Gelegenheit aus Erzählungen alles über die „SoLaWi“ zu erfahren und gleichzeitig mit Gemüse aus der aktuellen Ernte zu kochen. Gemeinsam ermöglichen wir kostenlose Ernteanteile für die Teilnehmer*innen, die zuhause mitkochen wollen und sich bis zum 12. Februar verbindlich bei uns per Mail an info@nachhaltigkeit-trifft-altstadt.de anmelden.

Abgeholt werden können die Ernteanteile im Lesecafé am Freitag den 19.2. von 12 bis 16 Uhr und am Samstag den 20.2. von 17:30 bis 19 Uhr. Bitte geben Sie uns Beschied, wann Sie zur Abholung kommen wollen.

Das ist natürlich nur ein Angebot und kein Muss. =) Wir stellen rechtzeitig den Link, die Rezepte mit den Zutaten hier auf der Website zur Verfügung, sodass Sie die Zutaten auch einkaufen können, falls Sie es nicht zum Abholtermin schaffen oder nicht extra zum Lesecafé fahren wollen. Es ist natürlich auch möglich, teilzunehmen, wenn Sie nicht mitkochen möchten, aber etwas über die SoLaWi erfahren wollen.

Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam zu kochen und einen schönen Abend zu verbringen!

Veganuary Tipp von Tina

Gerade zum Einstieg in die vegane Ernährung hilft es mir, einen Ersatz für meine Lieblingsgerichte zu finden. Ich liebe es am Sonntag ausgiebig zu frühstücken und da hat bisher auch immer Rührei mit Pilzen dazugehört.

Im Veganuary bin ich experimentierfreudig geworden und habe jetzt eine einfache und leckere vegane Alternative gefunden – ich nenne sie „Rührerei“ =)

Für 2 Portionen braucht ihr: ca. 200g Naturtofu, 1 Zwiebel, 1 Zehe Knoblauch, eine Hand voll Pilze, Kräuter und Gewürze nach Geschmack, einen Schuss Hafer- oder Sojadrink, Kurkuma, Hefeflocken und Schwarzsalz (Kala Namak)

Zuerst die Zwiebel in Würfel oder Streifen schneiden und anbraten, dasselbe macht ihr mit den Pilzen. Dann den Knoblauch entweder fein gehackt oder gepresst dazugeben und den Tofu in die Pfanne bröseln. Etwas Kurkuma für die Farbe hinzugeben und ca. einen halben Teelöffel Schwarzsalz – jetzt müsste es schon nach dem typisch schwefeligen Eiergeruch duften. Damit die „Rührerei“ saftiger wird, einfach einen Schuss Hafer- oder Sojadrink hinzugeben, einen Teelöffel Hefeflocken unterrühren und dann das Ganze mit Gewürzen eurer Wahl abschmecken.

Fertig – guten Appettit! =)

Veganuary Tipps von Lara

Für den Veganuary hat unsere Mitarbeiterin Lara auch zwei Rezepte für die schnelle vegane Küche vorbereitet: Gefüllte Paprika und Champignon-Salat

So ganz passt ihr Vorschlag nicht in die Jahreszeit – Paprika und Auberginen haben im Moment nicht wirklich Saison – aber wir drücken mal ein Auge zu. Als veganes Essen ist das Gericht sowieso klimafreundlicher als ziemlich jedes sogenannt „normale“ =)

Gefüllte Paprika (für 4 Personen):

  • 150 g Reis kochen
  • 4 große rote Paprika aufschneiden und aushöhlen
  • 1 große Zwiebel, 1 Zucchini, 1 Sellerie, 4 Karotten, ½ Aubergine würfeln und anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen
  • Den Reis untermischen und in die Paprika füllen
  • 1 Dose Tomaten, 1 kleine gehackte Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 100 ml Wasser, 1TL Gemüsebrühpulver, 1 EL Margarine, etwas Zucker und Essig kurz aufkochen und mit den Paprika in die Auflaufform geben.
  • Paprika für 60 Minuten bei 180 Grad in einer Auflaufform in den Backofen – und fertig! =)

Im Winter ist es ja so eine Sache mit frischem Salat. Deshalb hat Lara hier noch einen Vorschlag für einen Champignonsalat:

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g kleine Champignons
  • ½ Zitrone1
  • ½ EL Olivenöl
  • 27 ml Weißwein
  • Thymianblättchen
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz & Pfeffer
  • Zucker
  • 1 Schuss Balsamico-Essig

Die Champignons putzen, ggf. klein schneiden. Die Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Eine Pfanne mit dem Olivenöl erhitzen, die Champignons kurz darin anbraten, Zitronensaft, Wein und die Thymianblättchen dazugeben. Mit etwas Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Drei Minuten köcheln lassen, Balsamico-Essig dazugeben. Im Kühlschank ziehen lassen.

Schnelles Pfannengemüse

Manchmal hat man einfach Hunger! Da bleibt keine Zeit, schöne Rezepte umzusetzen, und die Zutaten dazu sind ja auch nicht immer vorrätig. Bei uns ist deshalb oft Spontanität angesagt: Ein Blick in den Kühlschrank, die Frage: Was lässt sich daraus basteln? und los geht’s. Das schnelle Pfannengemüse gibt es öfter, denn ein paar Gemüseknollen wie Rote Bete oder Sellerie, einen Kürbis, Karotten, Zwiebeln und Knoblauch und ein paar Kartoffeln finden sich fast immer bei uns in der kalten Jahreszeit, wenn es sonst nicht viel Regionales gibt.

So geht’s:

  • Je nach Hunger pro Person 300-400 g gemischte Gemüse und Kartoffeln in nicht zu kleine Stücke schneiden (rote Bete, Karotten und Kartoffeln müssen oft nicht geschält werden, Hokkaidokürbis nie!).
  • Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und mit Oliven- oder anderem Öl, Pfeffer, Salz, etwas Chili, Thymian, Rosmarin und anderen Kräutern, da sind geschmacklichen Vorlieben keine Grenzen gesetzt, eine Marinade zubereiten.
  • Das geschnittene Gemüse mit der Marinade vermischen (rote Bete nach dem restlichen Gemüse separat in der Marinade wenden wegen der Verfärbung)
  • Alles in eine heiße Pfanne mit Deckel geben. Drei bis fünf Minuten mit Deckel auf größter Stufe braten, danach auf mittlere Hitze reduzieren und nochmal 10 Minuten schmoren (Deckel in dieser Zeit möglichst nicht anheben, um den Gar-Dampf in der Pfanne zu halten). Danach Deckel wegnehmen und für 5 Minuten die Gemüsestücke unter mehrmaligem Wenden noch etwas bräunen. Fertig!

Dazu kann man noch einen Dip machen oder einfach einen Klecks Sojaghurt oder Ketchup auf den Teller geben. Wir essen zum Pfannengemüse gerne Zuckerhut, eine alte Wintersalatsorte aus der Familie der Zicchoriengewächse.

Zuckerhut war vorübergehend aus der Mode gekommen und wurde vor allem privat angebaut. Seit einigen Jahren ist er aber aus dem winterlichen Biosalatangebot nicht mehr wegzudenken und, weil er frostfest und lange haltbar ist, eine schöne Bereicherung der Winterküche, wenn es kaum andere heimische Salate gibt (Wissenswertes zum Zuckerhut: https://utopia.de/ratgeber/zuckerhut-salat-anbau-und-verwendung-des-wintersalats/)