„Mobilität anders denken“ im Klimaschaufenster

Wem gehört eigentlich der Platz in den Städten? Wie kann ich meine täglichen Wege klimafreundlich zurücklegen – auch wenn ich mal mehr zu transportieren habe? Wer entscheidet, wie eine Straßenbahnhaltestelle aussieht? Werden wir in Zukunft klimaneutral fliegen?

In der neuen Ausstellung im Klimaschaufenster werden die Besucher*innen aufgefordert Mobilität anders zu denken und Stadtgestaltung zu hinterfragen. Gezeigt werden unter anderem Modelle von der Planungswerkstatt für die Stadt-Umland-Bahn, welche Kinder im Rahmen verschiedener Workshops mit dem Stadtjugendring gebaut haben.

Im Fokus der Ausstellung steht das Kunstwerk Crossing III von Hartmut Kiewert. Seit 2008 befasst sich der Künstler in seinen Bildern mit dem gesellschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnis. Mit seinen Kunstwerken aus der Reihe Animal Utopia thematisiert er auch die Gestaltung unserer Stadträume und interpretiert das Motto „Reclaim the Streets“ auf ganz eigene Weise.

In einer Erlanger Mobilitätsausstellung darf das Thema Fahrrad natürlich nicht fehlen. Mit dabei ist auch der ADFC, und der Fahrradbeauftragte der Stadt Erlangen, Holger Schmidt, beantwortet in seiner Sprechstunde am Donnerstag, den 5. September von 15 bis 17 Uhr Fragen rund um die Themen Fahrradstraßen, Lastenräder, Verkehrssicherheit und die Vorteile des Radfahrens für Klima und Gesundheit.

Öffnungszeiten: 4. bis 28. August Mittwoch bis Samstag 12 bis 18 Uhr, 29. August (Poetenfestsonntag) 10 bis 14 Uhr

Mitmach-Aktion: „Wie stellst du dir deine essbare Stadt vor?“

Beteiligung einfach mal ausprobieren – das nehmen wir uns auch selbst zu Herzen. Gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Erlangen rufen wir zum Mitmachen bei einer Visionengalerie auf. Kinder und Jugendliche, aber gerne auch Erwachsene sind gefragt: „Wie stellst du dir deine Essbare Stadt vor?“.

Plätze und Straßen grüner gestalten, Raum in der Stadt zum Anbau von Lebensmitteln nutzen, gemeinschaftlich Gärtnern bietet Chancen für Klimaanpassung und Lebensqualität. Wir sind uns sicher, dass Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, viele Ideen haben, wie das gelingen kann.

Alle, die Lust haben, können ihre Zukunftsbilder malen, basteln, fotografieren oder in einer Collage oder einem Comic darstellen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, jedoch sollte die Größe der abgegebenen Arbeiten mindestens A3 und maximal A2 betragen.

Die Visionen können laufend im Lesecafé abgegeben (Mi-Fr von 12-16 Uhr) oder per Mail an info@nachhaltigkeit-trifft-altstadt.de gesendet werden. Der späteste Abgabetag ist der 10. April. Vorbereitet ist auch eine Einverständniserklärung, damit die Ergebnisse fortlaufend in der Altstadtmarktpassage ausgestellt werden und auf www.beteiligt-dabei.de gezeigt werden können.

Die interessantesten Ergebnisse werden sicher auch in der geplanten Ausstellung zur Beteiligung im Herbst 2021 im Rathaus zu sehen sein. Auch Janina Baumbauer, im Umweltamt für Bildung für nachhaltige Entwicklung zuständig, hat schon Interesse an den Ergebnissen angemeldet. Gemeinsam werden wir in der Folge sehen, welche Ideen aufgenommen und vielleicht sogar umgesetzt werden können.

Weitere Infos auch unter www.beteiligt-dabei.de 

Schaufensterausstellung: beteiligt & DABEI

Gemeinsam mit dem Stadtjugendring zeigen wir ab dem 23. Februar durch die Fenster von Klimaschaufenster und Lesecafé verschiedene Methoden zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

Jugendlichen eine Stimme geben und sie mit ihren Ideen und Vorstellungen beteiligen, das ist die Aufgabe von Christian Kohlert. Der Stadtjugendring schreibt Mitmachen groß und hat dafür eine Vielzahl von Methoden parat. Besonders bekannt und beliebt sind die Lego®- oder Minecraft-Workshops gemeinsam mit dem Zweckverband Stadt-Umland-Bahn. Hier können Kinder und Jugendliche Stadtplanung selbst ausprobieren und ihre Ideen für Erlangens Zukunft spielerisch bauen. Aber nicht nur die Stadt kann Kinder und Jugendliche an Planungen beteiligen, viele dieser Formate eignen sich auch für Vereine oder Bildungseinrichtungen.

Genau dazu wollen wir anregen: einfach mal ausprobieren!